Schulchor

Weihnachtskonzert mit den Chören
der Geschwister- Scholl- Grundschule & des Vicco-von-Bülow Gymnasiums

 

Das diesjährige Weihnachtskonzert stand ganz im Sinne eines stimmlichen Miteinanders zweier Schulchöre. So musizierte unser Schulchor erstmals mit dem Chor des Vicco-von-Bülow- Gymnasiums, unterstützt durch die Chorleiterin Annett Kurth, den Chorleiter Christoph Biemer und der Gesangspädagogin Silke Hähnel-Hasselbach von der Kunst- und Musikschule Havelland.

 

In zwei Vorstellungen verzauberten die großen und kleinen Sänger und Sängerinnen das Publikum in den Räumen der Geschwister- Scholl-Grundschule. Mit einer unterhaltsamen und historisch unterfütterten Moderation führten Charlotta Martin und Maxim Diaz Raczynski durch das vielfältige und viersprachige Liederprogramm.

 

Einstimmend auf die bevorstehende Weihnachtszeit sangen die Chöre das Stück Vom Himmel hoch. Es folgten klassische und moderne Gesangsstücke. Ganz im Einklang mit unserem Leitbild „Hand in Hand in Vielfalt zur Gemeinschaft“ war der besondere Willkommensgruß an unseren neuen Schüler aus Kenia in Form des afrikanischen Liedes Hambani Kahle (Geht hin in Frieden), bei dem er selbst einen kleinen Gastauftritt hatte. Abschließend wurde auch das Publikum gesanglich eingebunden. Es ertönte das bekannte Stück Alle Jahre wieder in einer stimmungsvollen Atmosphäre.

 

Text: M. Noack

 

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Auftritt im Geschichtspark

Zum Gedenken an die KZ-Häftlinge legten am Donnerstag, den 29.09.2016, norwegische und deutsche Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule I. Kant an der Gedenktafel des ehemaligen Geländes des KZ Sachsenhausen, Außenstelle Falkensee, im Geschichtspark Blumen nieder. Auch Bürgermeister Heiko Müller kam, um der Opfer zu gedenken. Der Kinderchor der Geschwister-Scholl-Grundschule begrüßte die Delegation mit einem Kanon und sang auch während der Blumenniederlegung ein ergreifendes Lied nach der Melodie von Jürgen Golle und dem Text von Peter Härtling:

 

Wenn jeder eine Blume pflanzte 
 
  Wenn jeder eine Blume pflanzte, 
  jeder Mensch auf dieser Welt, 
  und, anstatt zu schießen, tanzte 
  und mit Lächeln zahlte statt mit Geld - 
  wenn ein jeder einen andern wärmte, 
  keiner mehr von seiner Stärke schwärmte, 
  keiner mehr den andern schlüge, 
  keiner sich verstrickte in der Lüge, 
  wenn die Alten wie die Kinder würden, 
  sie sich teilten in den Bürden, 
  wenn dies WENN sich leben ließ, 
  wär’s noch lang kein Paradies - 
  bloß die Menschenzeit hätt angefangen, 
  die in Streit und Krieg uns beinah ist vergangen. 
 
  (Peter Härtling)

 

Geschichtspark

                                                                                                         Text: Frau Kurth

                                                                                                                     Foto: Frau Scheibe