Grundsätze

Pädagogische Orientierungsgrundsätze
Grundlegende Ziele der pädagogischen Arbeit (Leitsätze)

 

Bereich soziales Lernen

  • Wir pflegen eine Pädagogik, die zu verantwortungsbewusstem, sozialem und  partnerschaftlichem Umgang erzieht.
     

  • Wir unterstützen und bestärken die Schülerinnen und Schüler in ihrer Entwicklung
    zu selbstbewussten, kontaktfreudigen  und weltoffenen Menschen.

 

  • Wir erziehen zu fairem, gewaltfreiem und konstruktivem Umgang miteinander.
    Die Erziehung zur gegenseitigen Toleranz  hat bei uns einen hohen Stellenwert.
     

  • Umwelterziehung, Gesundheitserziehung und Verkehrserziehung betrachten
    wir als ständige Aufgaben.

 

 

Förderung der Kreativität uns Eigenverantwortlichkeit

 

  • Wir ermutigen zum eigenständigen Lernen.
     

  • Wir legen Wert auf die Entwicklung von Teamfähigkeit.
     

  • Wir schaffen Raum und Anreiz zur Entfaltung von Kreativität und Phantasie,
    sowohl individuell als auch innerhalb einer  größeren Gemeinschaft.

 

Unser Anspruch an Schulbildung und Qualifikation

 

  • Wir arbeiten mit dem Anspruch klarer Zielsetzung, nachvollziehbarer Bewertung und zeitgemäßer Wahl der Inhalte und Methoden (Freiarbeit, Wochenplan, Projektunterricht).
     

  • Wir legen Wert auf die Entwicklung von Kompetenzen, die den Anforderungen der späteren Arbeitswelt Rechnung tragen  (Schlüsselqualifikationen).
     

  • Wir verwenden Methoden, die die unterschiedlichen Lerntypen unter den Schülerinnen und Schülern berücksichtigen.
     

  • Wir geben individuelle Hilfen zur Verbesserung des Lernfortschritts (Binnendifferenzierung, Förderunterricht).
     

  • Wir greifen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler auf und lassen Raum für Selbstverwirklichung.
     

  • Wir zeigen uns aufgeschlossen gegenüber neuen pädagogischen Entwicklungen und versuchen Neuerungen einzuführen,  wenn sie für die Entwicklung der Schüler von Vorteil sind.
     

  • Ständige Fortbildung des Kollegiums ist eine unverzichtbare Voraussetzung für die Entwicklung der Schule.
     

  • Wir streben eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern, den weiterführenden Schulen, Vereinen und anderen Organisationen in unserem Umfeld an.
     

  • Eine harmonische Zusammenarbeit im Kollegium stärkt unser Selbstbewusstsein und unseren Optimismus.

 

Die Geschwister Scholl

 

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geboren am 22.9.1918 in Ingersheim bei Crailsheim

 

1919 Umzug nach Forchtenberg

 

1925 tritt Hans in die Grundschule ein.

 

1929 Aufnahme in die Realschule   Künzelsau

 

1930 ziehen die Scholls nach Ludwigsburg.

 

1932 ziehen sie nach Ulm.

 

Ende 1933 wird Hans Mitglied der Hitlerjugend.

 

1937 wird Hans zusammen mit den Freunden vorübergehend verhaftet, im März desselben Jahres beginnt er das Abitur.

 

Frühjahr 1939 Beginn des Studiums der Medizin in München

Er erlebt den Krieg auf der Seite der Leidenden.

 

Herbst 1940 Fortsetzung des Studiums in München

 

Juli bis Oktober 1942 abgestellt zum Sanitätsdienst an der Ostfront zusammen mit seinen Freunden: Alexandra Schmorell und Willi Graf

 

Am 18.2.1943 wurde Hans mit seiner Schwester Sophie beim Verteilen der Flugblätter beobachtet und verhaftet, nach einem kurzem Verhör wird er mit seiner Schwester hingerichtet.

 

 

 

 

 

 

geboren 9.5.1921 in Forchtenberg

 

1930 Umzug nach Ludwigsburg

1932 Umzug nach Ulm

 

1942 Beitritt Mädchenoberrealschule

 

1933 Sophies Beitritt Bund deutscher Mädchen, anfängliche Begeisterung schlägt in Kritik um.

 

1937 Verhaftung von Hans

Sie lernt ihren späteren Verlobten Fritz Hartnagel bei einer Tanzveranstaltung kennen.

 

1940 das Abitur - wird Kindergärtnerin in der  Hoffnung, dem Reichsarbeitsdienst zu entgehen

 

1941 halbes Jahr gezwungener Reichsarbeitsdienst

 

Mai 1942 einschreiben an Münchener Uni

 

1942 Einsatz Rüstungsbetrieb - Vater Haftstrafe

 

Frühsommer 1942 Gründung „Die weiße Rose“

 

18.2.1943 Verteilung 6. Flugblatt und Verhaftung

 

22.2.1943 mit Hans Scholl und Christoph Propst hingerichtet

 

Fritz Hartnagel

geboren wurde er am 4.2.1917 in Ulm

gestorben ist er am 29.4. 2001 in Stuttgart

war mit Sophies Schwester Elisabeth Scholl verheiratet

 

„Die Weiße Rose“

 

Die „Weiße Rose“ setzte sich gegen Hitler und den Krieg ein. Die “Weiße Rose“ wurde 1942 von Hans Scholl gegründet, bald danach kam seine Schwester Sophie Scholl dazu. Den Kern der Gruppe bildeten die Studenten Hans und Sophie Scholl, Alexander Schmorell, Christoph Probst, Willi Graf und der Professor Kurt Huber. Natürlich gab es auch andere Mitglieder wie Schüler, Lehrer, Professoren, Ärzte, Schriftsteller und Buchhändler, die aber keinen sehr engen Kontakt zu der Organisation hegten.

 

Die erste Aktion war von Juni bis Juli 1942. Dort veröffentlichten sie vier verschiedene „Flugblätter der Weißen Rose“. Pro Auflage wurden 100 Exemplare gedruckt und an ausgewählte Personen geschickt. Im Januar 1943 entstand ein 5. Flugblatt. Es erschien in einer Auflage von 6000-9000 Exemplaren und wurde in Österreich und einigen Städten Süddeutschlands verteilt.

 

Ab Februar 1943 beschriftete die Gruppe nachts verschiedene Gebäude in München mit Parolen wie „Nieder mit Hitler“ oder „Hitler Massenmörder“. Ebenfalls in diesem Januar entstand das 6. Flugblatt. Dieses wurde 1,5 Mio. mal gedruckt. Hans und Sophie Scholl verteilten es in ihrer Universität. Unglücklicherweise ertappte sie der Hausmeister und beide wurden verhaftet. Sie kamen zusammen mit ihrem Freund Christoph Probst vor Gericht und wurden zum Tode verurteilt. Alle drei wurden noch am gleichen Tag hingerichtet.

 

Es folgte ein weiterer Prozess, in dem Alexander Schmorell und Kurt Huber ebenfalls zum Tode verurteilt wurden. Noch im Herbst flogen britische Flugzeuge über die Stadt München und ließen 1,5 Mio. Flugblätter herabregnen. Die „Weiße Rose“ starb nicht umsonst.